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23. Januar 2021, 3. Sonntag i. Jahreskreis  mit Guido Gassmann

 
Einzug                      Orgel            
                                    
 
Lit. Gruss       
                                                                   
 
Einführung/ Kyrie:                                                            
 
·        Gott, uns Vater und Mutter, durch deinen Sohn Jesus Christus hast du uns gezeigt, dass wir deine Kinder sind. Herr erbarme dich.
 
·        Jesus Christus, du bist die innere Stimme, die uns zum Quell des Lebens führt. Christus erbarme dich.
 
·        Heiliger Geist, deine Kraft in allem, was lebt. Herr erbarme dich.

 
 
Tagesgebet:                                                                        
 
In diesem Gottesdienst mögest du uns deine Nähe schenken. Was Licht ist, was Schatten ist in unserem Leben möge bei dir aufgehoben sein. Schenk uns einen guten inneren Sinn für deine Gegenwart. Darum bitten wir

 
 
Lesung aus dem Buch der Psalmen
 
Zeige mir, Herr, deine Wege,
 
lehre mich deine Pfade!
 
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
 
denn du bist der Gott meines Heiles.
 
 
Denk an dein Erbarmen, Herr,
 
und an die Taten deiner Huld;
 
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
 
In deiner Huld denk an mich, Herr,
 
denn du bist gütig.
 
 
Gut und gerecht ist der Herr,
 
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
 
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
 
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.

 
 
Zwischenmusik        Orgel            
                                   
 
 
Evangelium nach Markus                                                 
 
Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
 
Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihr Netz auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sogleich liessen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.
 
Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sofort rief er sie und sie liessen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

 
 
Predigt                                                                               
 
Die Arbeiten, die die Jünger hier verrichten, sind nach heutigem Verständnis eintönig und banal. Es sind Alltagsarbeiten ohne jede Spannung. Simon und Andreas werfen die Netze aus. Johannes und Jakobus richten die Netze her: Das heisst, sie lösten Verknüpfungen von Schnüren oder knüpften rissige Schnüre zu. Alle vier waren Fischer und verrichteten Alltagsarbeiten.
 
Es geht hier um den Alltag. Verstärkt wird dies dadurch, dass es in Galiläa stattfindet. Galiläa steht für den Alltag, während Jerusalem die Wallfahrt und den Tempel meint. Jesus ist in Galiläa aufgewachsen, dort ist sein privates Umfeld. Dort lebte er ein für unser heutiges Verständnis ein einfaches Leben.
 
Die Jünger begegnen Jesus nicht auf der Wallfahrt oder im Tempel, sondern dort, wo wir es nicht erwarten: Im banalen Alltag. Der sogenannt banale Alltag, der uns beansprucht, uns stresst, uns nervt, uns beansprucht. Hier ist das göttliche zu finden. Hier kann es uns derart berühren, dass es uns verändert.
 
"Ich mache euch zu Menschenfischern" sagt Jesus. Man kann es ganz wörtlich verstehen: Dass die Jünger nun aufbrechen, Jesus nachfolgen und Menschen gewinnen für die Sache Jesu.
 
 
Ich möchte eine symbolische Deutung vorschlagen:
 
Ihre Tätigkeit als Fischer "vermenschlicht" sich. Sie werden ganz und gar Mensch in ihrem Alltag: Wie sie sind, mit ihren Fähigkeiten, Schwächen und Prägungen.
 
Wer ganz und gar Mensch ist, sieht sich nicht einfach gemäss einer Schublade als Fischer, KV-Angestellter, Bauer, Handwerker, Hausfrau, usw. Er oder sie sieht sich ganzheitlich. Nach heutigen Erkenntnissen geht man davon aus, dass die Jünger ihren Beruf nicht aufgaben, wie es der Anschein gibt. Sie übten ihren Beruf weiter aus, wie es mehrmals in den Evangelien angedeutet wird.
 
Aber: Ihr Beruf, ihr Alltag bekam durch die Begegnung mit dem Göttlichen einen tieferen Sinn, einen tieferen Blick.
 
Wir müssen keine "Bruder Kläuse" werden, die Familie und Beruf zurücklassen. Zurücklassen sollten wir vielmehr unsere oft einengenden Vorstellungen, die wir selber oder andere über uns machen. Das Evangelium möchte uns zu einer inneren Freiheit rufen; Dass wir das Leben, was wir sind, und nicht das, was irgendwelchen Erwartungen entspricht. Das ist, was mit "Nachfolge" zu verstehen ist.
 
 
Fürbitten                                                                            
 
Herr Jesus Christus, du bist die lebensspendende Kraft. Mit unseren Anliegen kommen wir zu dir:
 
·        Wir beten um den Geist der Weisheit in einer Welt, die immer schneller wird. Hilf uns zur Achtsamkeit, dass das wahre Leben manchmal im Kleinen und Stillen zu finden ist.
 
·        Wir beten um den Geist des Friedens: Dass wir Menschen den Sinn nach Frieden nicht aus den Augen verlieren. Wir beten für die Verantwortlichen der Politik und Wirtschaft, dass sie Mut haben, für Frieden und Gerechtigkeit einzustehen.
 
·        Wir beten um den Geist des Feuers: Wir beten für jene Menschen, die mutlos sind, die keinen Sinn mehr finden, die verletzt sind, die Angst um die Zukunft haben.
 
·        Wir beten für die Verstorbenen, die in den letzten Tagen zu dir zurückgekehrt sind. Lass sie und alle, an die wir besonders denken, bei dir das ewige Leben erfahren.
 
·        Wir beten für die Kinder, die in den letzten Tagen auf die Welt gekommen sind. Wir beten um den Segen für ihr Leben hier auf Erden, und dass sie eine gute Zukunft erwartet.
 
Du, Gott, bist der Sinn- im Leben und im Sterben. Dir vertrauen wir uns an mit all unseren Anliegen. Durch Christus unseren Herrn und Bruder AMEN

 
 
Gabenbereitung       Orgel    
                                            
 
 
Dankgebet
 
Wir danken dir, guter Vater,
 
für das Brot, das jetzt auf unserem Altar steht.
 
Gott,
 
du willst unser Leben in Fülle
 
und schenkst uns, was wir dazu brauchen.
 
Dein Heiliger Geist bringt Feuer deiner Liebe
 
auf unsere Erde und in unsere Beziehungen.
 
Dein Heiliger Geist treibt uns zum Guten,
 
damit wir unsere Welt gut gestalten können.
 
Diesen Geist spüren wir auch jetzt in unserer Mitte,
 
wenn wir miteinander beten.
 
Dankbar nehmen wir teil
 
an der Gemeinschaft mit Gottes Welt
 
durch das eucharistische Brot.
 
Durch seinen Leib ist er selbst gegenwärtig in unserer Gemeinde.
 
Wir fühlen uns verbunden mit allen Getauften in der ganzen Welt
 
und mit allen Menschen, die nach Gott suchen.
 
Mit ihnen und allen Menschen guten Willens loben wir dich, unseren Gott,
 
und feiern unser Leben durch Christus, unseren Herrn.

 
 
Vaterunser     
                                                                   
 
 
Agnus Dei    
            
 
 
Kommunion             Orgel  
                                                
 
 
Schlussgebet                                                                       
 
Allmächtiger Gott, in deinem Mahl schenkst du uns göttliches Leben. Gib, dass wir dieses Brot immer neu als dein grosses Geschenk empfangen und aus seiner Kraft leben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 
 
Mitteilungen  
          
 
 
Segen    
                                                                             
 
 
Auszug                     Orgel                                                 
 
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